10.11.2017: Fahrsicherheitstag für erfahrene Kraftfahrer/innen in Maxdorf:

Am heutigen Freitag von 08:45 bis 16:00 Uhr führte unser Geschäftsführer und DVR-Moderator Dieter Lauerbach mit Unterstützung des Verkehrswachtmitglieds und Fahrlehrers Bruno Spindler in Maxdorf einen weiteren Fahrsicherheitstag für erfahrene Kraftfahrer/innen durch.


Die Teilnahme am Fahrsicherheitstag war - wie immer - für die Teilnehmer/innen kostenlos.

 

Ab 08:30 traf man sich in der Hauptstraße 66 in Maxdorf für den theoretischen Teil des Tages.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Verbandsgemeinde Maxdorf für die Überlassung der Räumlichkeit.

 

Beim Eintreffen wurde bei den 13 Teilnehmer/innen zunächst mittels Punkteabfrage abgefragt, ob
1. sie oft, häufig, selten oder nie Nachts Auto fahren
2. ob ihr Auto Fahrassistenzsysteme Besitzt (ja,nein,weiß nicht)
3. ob sie einzelnen Systeme bedienen/einstellen können.

 

Dann ging es an den ersten theoretischen Block, einer ´"sicher mobil Veranstaltung" (Programm des Deutscher Verkehrssicherheitsrat - DVR) mit den Themen "Einfluß von Medikamenten - Fahrtüchtigkeit" und "Tipps für das Fahren in der Dunkelheit".
Teils als Gruppenarbeit, teils als Zurufsammlung gestaltet, erarbeiteten die Teilnehmer/innen die Antworten und Lösungsansätze.
Dann wurden noch kurz neue, alte und unbekannte Verkehrszeichen und -regelungen besprochen.

 

Anschließend gab es eine Frühstückspause und die Teilnehmer/innen konnten an der frischen Luft neue Energie tanken oder in der nahen Bäckerei einen Kaffee genießen.

 

Ausreichend gestärkt ging es dann zum zweiten theoretischen Teil, ebenfalls einer "sicher mobil Veranstaltung" (Programm des Deutscher Verkehrssicherheitsrat - DVR) mit dem Titel "Assistenzsysteme - wie und was sie unterstützen".
Es wurde deutlich, dass den Teilnehmer/innen zwar einige Assistenzsysteme bekannt sind aber dass über die Wirkungsweise der einzelnen System oft nur Teilwissen vorlag.

Im Anschluss an den theoretischen Teil erhielten die Teilnehmer/innen auch die Teilnahmebestätigung des Deutscher Verkehrssicherheitsrat - DVR.

 

Nach dem durchweg positiv bewertetem theoretischen Teil (siehe Punkteabfrage), folgte die verdiente 1 1/2 stündige Mittagspause.

 

Am Nachmittag ging es dann mit dem fahrpraktischen Teil weiter. Wir bedanken uns beim Obst- und Gemüsegroßmarkt Maxdorf-Lambsheim für die Bereitstellung der Trainingsfläche hinter dem Kistenlager.

 

Heute stand zuerst die Vollbremsung aus 50 km/h auf dem Programm und die Teilnehmer konnten das pulsierende Bremspedal des Fahrassistenzsystems ABS am eigenen Leib (Fuß) erfahren.

 

Dann stellte Dieter Lauerbach einige Hilfsmittel für ältere Kraftahrer/innen vor, wie z.B. zwei verschiedene Ausstiegshilfen, eine Gurthilfe und auch ein drehbares (falches) Sitz"kissen",

 

Dieter Lauerbach und Bruno Spindler erklärten anschließend die richtige Sitz- und Spiegeleinstellung, besprachen die empfohlene Griffhaltung am Lenkrad und veranschaulichten die verschiedenen "Toten Winkel". Gerade beim "Toten Winkel" waren die Teilnehmer/innen überrascht von den großen Flächen, welche nicht zu sehen sind.

 

Nach weiteren Erklärungen und Tipps folgte dann eine simulierte Unfallübung. Jeweils paarweise stellten die Teilnehmer/innen ihre Fahrzeuge gegenüber auf und dann verbreitete Dieter Lauerbach Hektik und erklärte:" Gerade ist ein Unfall passiert. Sie sind Unfallbeteiligte. Was müssen Sie jetzt tun". Ungläubige Blicke ...... "Auf, auf.......los jetzt", schrie Lauerbach.
Nur einige machten fast alles in der richtigen Reihenfolge und vergaßen nicht.
Fast alle vergaßen den Warnblinker einzuschalten, andere die Warnweste anzuziehen. Manche fanden das Warndreieck nicht oder brauchten lange um den Aufbau zu bewerkstelligen.
Auch der eine oder andere abgelaufene Verbandskasten wurde entdeckt

 

Dann musste ein Slalom gefahren werden und dann ein Rückwärtsslalom mit anschließendem Rückwärtseinparken.
Eine Herausforderung für einige Teilnehmer/innen!

 

Kurz nach 16.00 Uhr neigte sich ein ereignisreicher Fahrsicherheitstag zu Ende und die Teilnehmer/innen gaben ein sehr positives Feedback